Subtílnosti
- Daten
- 5.4. – 30.4.2016
- Ort
- DOT. Galerie
- Kurator:in
- Ľuboš Lehocký

Ausstellende: Andrej Dúbravský, Daniel Dida, Žofia Dubová, Jarmila Sabová, Ján Valík, Magdaléna Kuchtová, Robert Tappert, Marek Holeša, Kristián Németh, Lenka Lukačovičová, Adam Šakový, Peter Barényi, Viktor Fuček, Martin Kochan
Kurator: Ľuboš Lehocký
Vernissage: 5. 4. 2016, 18:00
Laufzeit: 5. 4. - 30. 4. 2016
Ort: Galéria DOT., Lazaretská 13, Bratislava
Die heutige Welt ist nach Ansicht vieler geprägt von übermäßiger Stimulation der Sinne, Geschwindigkeit, Größenwahn oder dem Verlust des Gespürs für Details. Die Ausstellung Subtílnosti präsentiert Werke von vierzehn slowakischen Künstlerinnen und Künstlern, die sich ihrer Beschaffenheit nach diesen Merkmalen entziehen. Die präsentierten Malereien, Zeichnungen, Fotografien, Installationen, Video oder Environment wirken sehr fein und unaufdringlich.
Ihre Bedeutungsnuancen scheinen unter dem ersten Eindruck von Einfachheit und Alltäglichkeit hindurch. In ihnen verbinden sich die Subtilität des Ausdrucks und die Kraft der Gedanken, die nicht nur intime, sondern oft auch gesellschaftliche Themen und Phänomene wie Migration, Kirche, Geschichte oder Sprache berühren.
Die Ausstellung zeigt, dass auch Werke, die auf den ersten Blick unscheinbar sind, im Bewusstsein des Menschen stärker nachhallen oder eine strukturiertere und reichere Bedeutung tragen können als andere, die Sinne attackierende Werke. Denn ebenso im Alltag wie in der Kunst gilt, dass nicht alles, was durch sein glänzendes Äußeres oder seinen souverän extrovertierten Ausdruck Aufmerksamkeit auf sich zieht, auch wenn darauf heute oft Wert gelegt wird, zwangsläufig auch „von innen“ wertvoll ist.
Subtílnosti sind zugleich auch eine indirekte Reaktion auf die in Politik, gesellschaftlicher Diskussion und zwischenmenschlichen Beziehungen präsente Grobheit oder auf die Unfähigkeit und den Unwillen, Schattierungen wahrzunehmen und auch den unausgesprochenen Sinn der groben Oberfläche verschiedener Aussagen und Erscheinungen zu verstehen, denen wir begegnen.
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