Stanislav Ondruš
NOISE AND SIGNAL
- Daten
- 27.1. – 5.3.2023
- Ort
- DOT. Galerie
- Kurator:in
- Silvia L. Čúzyová
- Künstler:innen
- Stanislav Ondruš

Ausstellungsdauer: 27.1. - 5.3. 2023
Kuratorin: Silvia L. Čúzyová
Ort: DOT. Contemporary, Jurkovičova tepláreň, Bottova 1
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Stanislav Ondruš (1995) absolvierte das Grafikatelier von Zbyněk Janáček an der Fakulte umění Ostravskej univerzity (Bc.) und anschließend das Malatelier von Rastislav Podhorský und Martin Špirec an der Vysokej školy výtvarných umení v Bratislave (Mgr. art).
Innerhalb eines Jahres, seit Stano Ondruš seinen eigenständigen künstlerischen Weg eingeschlagen hat, gelang es ihm, Fachwelt und Publikum in der Slowakei wie in Tschechien zu fesseln, Dutzende Bilder zu malen und sich deutlich weiterzuentwickeln. Seine Entwicklung ist intensiv und ambitioniert.
Charakteristisch für die Malerei von Ondruš sind kompositorische Bravour und Leichtigkeit sowie ein bewundernswertes Gespür für die sparsame Platzierung einiger weniger in sich geschlossener Striche in Beziehungen und Zusammenhängen oder in koordinierter Wiederholung auf leerem oder monochromem Grund. Seine Geste ist nicht expressiv, und die Form ist nicht konstruiert. Es handelt sich um eine kontrollierte Trajektorie, eine intuitiv geführte Aufzeichnung von Energie oder eines Gedankens, mit einem Sinn für Introspektion.
Pigment und malerische Spuren auf der Oberfläche fixieren die Illusion des Geschehens, und die Bewegung ist hier Träger eines abstrakten Narrativs. Wir sehen ein nahezu kalligrafisches Denken im Pinselstrich. Die Bilder von Ondruš entstehen in einer eigenen Technik, bei der er Pigment auf verschiedene Oberflächen (Leinwand, Papier, Kunststoff) aufträgt, und zwar mithilfe ausgeklügelter, selbst konstruierter Malwerkzeuge. Für die Ausstellung in der Bratislavaer DOT.
Contemporary Art Gallery bereitet Ondruš eine völlig neue Kollektion von Bildern vor, in denen er die Rolle der Malerei selbst untersucht – er fragt, was ein Bild ist und wie es funktioniert, reagiert aber zugleich durch das künstlerische Schaffen auf die physische Welt und sucht Antworten auf persönliche wie überindividuelle Fragen.
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