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Lucie Jindrák Skřivánková

Structuralis

Daten
26.1. – 25.2.2024
Ort
DOT. Galerie
Kurator:in
Jana Babušiaková
Künstler:innen
Lucie Jindrák Skřivánková
Lucie Jindrák Skřivánková / Structuralis

Vernissage der Ausstellung: 25. 1. 2024 um 19.90 Uhr
Ausstellungsdauer: 26. 1. - 25. 2. 2024
Kuratorin: Jana Babušiaková
DOT. Contemporary / Jurkovičova tepláreň, Bottová 1 / Bratislava

Gefördert aus öffentlichen Mitteln durch den Fond na podporu umenia.

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Lucie Jindrák Skřivánková präsentiert sich in Bratislava mit der Ausstellung Structuralis zum allerersten Mal. Aus diesem Anlass präsentiert sie eine breite Auswahl aus verschiedenen Facetten ihres Schaffens. Ob Malerei, Objekt, Textil oder Lichtinstallation, kontinuierlich darin resoniert die Arbeit mit abstrakten Formen. Gerade in ihnen findet die Vielfalt der Strukturen und Oberflächen den größten Raum; zusammen mit den Farben werden sie zu den zentralen Ausdrucksmitteln ihrer Werke.

Jindrák Skřivánková geht von einem ursprünglichen Interesse an der Architektur aus, in der gerade die Kombination unterschiedlicher Oberflächen und Materialien entscheidend ist. Die Faszination, die bei den Formen und der Arbeit mit Kunst in der Architektur einsetzte, schlägt sich stark auf der materiellen Ebene nieder. In ihre Werke integriert sie Baumaterialien, etwa dichte Putzfarben, die eine breite Palette an Kontrasten und Übergängen zwischen Glätte und Relief, Mattheit, Körnung oder Glanz bieten, aber auch struktureiche gewebte Gobelins, die in der Architektur traditionell ihren Platz haben.

Zugleich bindet sie technische Verfahren, Neonlicht und 3D-Druck auf natürliche Weise in die Werke ein; diese gestalten das Erleben von Farben und Texturen mit. So geraten die Werke in der Wahrnehmung der Betrachtenden in ständige Bewegung und Veränderung, was ihre haptische Wirkung, Vitalität und Lebendigkeit verstärkt.

In den abstrakten Strukturen tritt so eine organische Qualität hervor, die pflanzlichen oder tierischen Formen ähnelt, durch ihre farbliche und formale Leichtigkeit und Mehrdeutigkeit jedoch ein sehr breites Spektrum an Lesarten eröffnet.

Obwohl die Arbeiten von Skřivánková materiell das Vorgefertigte evozieren können, verbergen sich hinter den verwendeten technischen wie auch den übrigen Materialien Handwerklichkeit und Maßarbeit – nicht nur in der malerischen Geste und im Weben, sondern auch im Biegen der Neonröhren, die eigens für die künstlerische Intention maßgefertigt werden.

Jindrák Skřivánková gehört zu den Künstlerinnen, die fachübergreifenden Kooperationen offen gegenüberstehen, mit Berührungspunkten zur digitalen oder angewandten Kunst. In der Ausstellung in der Dot Contemporary Art Gallery präsentiert sie auch das Ergebnis der jüngsten Zusammenarbeit mit dem Designer Robin Fišer.

Die Skulptur, bei deren Entstehung präzise industrielle Technologien zum Einsatz kamen, entstand aus der Verbindung der digitalen Konversion von Formentwürfen mit der typischen künstlerischen Handschrift beider beteiligten Kunstschaffenden. Teile der Skulptur entstanden ursprünglich in 2D-Form; in die resultierende dreidimensionale Form griff anschließend der Zufall ein, vor allem dank der nicht beeinflussbaren Technik des Formens durch Aufblasen.

Auch in diesem Werk kommt das Spiel der Kontraste zwischen glatter Metalloberfläche und Teilen mit rauerer Textur zu Wort.

In der Ausstellung in der Dot Contemporary Art Gallery werden gemeinsame Elemente und Kontraste der grundlegenden künstlerischen Materie vorgestellt, die eine fesselnde Spannung erzeugen – nicht nur in den Werken selbst, sondern auch in der Komposition der Ausstellung.

Es geht um Glätte und Textur, ergänzt durch sekundäre Kontraste ausgedehnter weißer und schwarzer Grundflächen mit pastelligen oder dunkleren Farben, in Kombination mit dem besonders markanten Akzent reflektierender Flächen metallischer Farbe oder glatter Edelstahloberflächen sowie der spezifischen „immateriellen“ Struktur des Neonlichts.

Die Textur finden wir also in verschiedenen Erscheinungsformen und Kombinationen quer durch die Ausstellung; ihre Vielfalt fügt sich dabei zu frei fließenden Gefügen, die sich durch die gesamte Ausstellung winden.

Nähmen wir das minimalistische Motto „Was Sie sehen, ist, was Sie sehen“ zu Hilfe, ließen sich diese Formen abstrakter Malerei nicht nur aus der reinen Freude an materieller und farblicher Vielfalt lesen, sondern auch aus dem wesentlichen Bewusstsein für die Eigenart all der Stoffe und Elemente, die uns umgeben und stets überraschen, einschließlich der immateriellen „Strukturalität“ des Lichts.

Werkkatalog

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Galerie

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Lucie Jindrák Skřivánková / Structuralis
Lucie Jindrák Skřivánková / Structuralis
Lucie Jindrák Skřivánková / Structuralis
Lucie Jindrák Skřivánková / Structuralis
Lucie Jindrák Skřivánková / Structuralis
Lucie Jindrák Skřivánková / Structuralis
Lucie Jindrák Skřivánková / Structuralis
Lucie Jindrák Skřivánková / Structuralis