Lucia Oleňová
ZNOVUNÁJDENÁ KRAJINA
- Daten
- Ab 3.2.2021
- Ort
- DOT. Galerie
- Künstler:innen
- Lucia Oleňová

Werkkatalog
Lucia Oleňová
Znovunájdená krajina
Kuratorin der Ausstellung: Jana Babušiaková
Online-Vernissage: 3. 2. um 18:00
*Die Ausstellung wurde aus öffentlichen Mitteln vom Fond na podporu umenia unterstützt
*Die Realisierung der Werke wurde aus öffentlichen Mitteln in Form eines Stipendiums vom Fond na podporu umenia unterstützt
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Die jüngste Ausstellung von Lucia Oleňová ist eine Rückkehr in mehrfacher Bedeutung des Wortes. Obwohl sie sich weiterhin für natürliche Strukturen interessiert, wendet sie sich von der Arbeit mit Schablonen oder dem räumlichen Experiment ab, hin zur traditionellen Position des malerischen Mediums und zur Darstellung.
Das zentrale Motiv der Serie von Leinwänden und Aquarellen ist erneut eine Rückkehr, eine Hinwendung der Aufmerksamkeit auf die hier gegenwärtige Landschaft, die wir ihrer Alltäglichkeit und scheinbaren Vertrautheit wegen leicht übersehen. Als Ziel ihrer Untersuchung wählte Oleňová die heimische Lokalität Sandberg in Devínska Nová Ves; in den Pleinair-Skizzen wie auf den großformatigen Leinwänden geht sie vom Ganzen zum Detail und wieder zurück. Sie analysiert die Struktur der Gesteine als landschaftsbildende Elemente und gelangt in der Zerlegung der Form oft bis an den Rand der Abstraktion.
Die Form des Bildaufbaus entspricht dabei den transformativen Einflüssen, die auf die Materie dieser Gesteine wirken. Ihre Schichtung oder das natürliche Abschleifen durch Rinnsale herabrinnenden Wassers findet so sein Pendant in den verwendeten künstlerischen Verfahren.
Längst Gesehenes und Bekanntes wird so einem neuen, aufmerksameren Blick unterzogen, in Einzelheiten zerlegt und neu zusammengesetzt. Aus dieser Synthese entsteht die Znovunájdená krajina.
(Jana Babušiaková)
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Lucia Oleňová (*1993)
studierte Malerei an der VŠVU bei Professor Ivan Csudai. Derzeit widmet sie sich zunehmend dem Thema Natur, das zum zentralen Ausgangspunkt des Schaffens wird. Entfaltung von Themen der Beziehung des Menschen zur Natur durch persönlichen Dialog, aufrichtige Reflexion und den Nachklang, der sich persönlich nach dem Besuch von Orten einstellt.
Das Unbehagen der Landschaft bringt Natürlichkeit, Freiheit und unendlichen Raum in die Malerei. Viel Zeit widmet die Künstlerin der Erkundung und Kartierung von Lokalitäten und führt Tagebuchaufzeichnungen, denen mehrstündige, anstrengende Wanderungen durch slowakische Schluchten vorausgehen.
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