10. 2. „V OBRAZE” online mit Kristína Mésároš
- Wann
- 10.2.2021 · 18:00
- Wo
- DOT. Gallery, Bottova 1, Bratislava
Wir laden Sie herzlich zum Online-Livestream aus dem Zyklus “V obraze” ein. Diesmal dürfen Sie sich auf die etablierte Autorin und Künstlerin Kristína Mésároš freuen. Das Gespräch führt die Direktorin und Kuratorin der DOT. Gallery, Mgr. Zuzana Danková. Während des Livestreams zeigen wir Ihnen die Räume ihres Ateliers, und in den Kommentaren können Sie Fragen stellen, die Kristína gerne beantwortet.
Den Livestream können Sie bequem von zu Hause aus über Instagram @dot.gallery verfolgen. Bereits an diesem Mittwoch (10. 2. 2021) um 18:00.
Wir freuen uns auf Sie.
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Kristína Mesároš (*1981)
studierte Grafik im Atelier von Vojtěch Kolenčík an der VŠVU in Bratislava. Sie gehört zu einer markanten Strömung zeitgenössischer junger Malerinnen und Maler, deren Schaffen sich in einem starken, unabhängigen und authentischen Ausdruck entfaltet. Als ausgebildete Grafikerin fand Kristína den Weg zur Malerei selbst. Ihre Inspiration sind exotische Orte ferner Länder, historische Fotografien oder Fotografien, die die Banalitäten des Alltags festhalten.
Die Bilder von Kristína Mésároš sind eine introvertierte Aussage, ein Mittel, Erlebtes neu zu erzählen, und ein persönliches Tagebuch. Anhand banaler Gegenstände und Tiere schafft sie ein eigenes Zeichensystem, legt damit eine reiche innere Welt frei und enthüllt persönliche Geschichten, in denen sich so mancher Betrachter wiederfindet.
Wall (die Mauer der Erfahrungen, die jeder von uns überklettern muss), Mosaik, Zelt, Häuschen, Kanu… Motive alltäglicher Objekte, die sich in ihrem Werk ständig wiederholen oder zu denen sie in verschiedenen Variationen zurückkehrt. Sie sind Träger immanenter Bedeutungen und dienen als Anhaltspunkte, als Verewigung eines Moments, als Festhalten eines Augenblicks. Die Unfassbarkeit der Zeit, eine Größe, die in den Werken der Künstlerin eine große Variable ist.
Sie stellt für sie ein Paradox dar – das einzige Unbeständige, das stets existiert und für sie zur eigenen metaphysischen Erkundung wird (weißer Pelikan – die Fragilität des Lebens, in dem alles auf dünnem Eis steht).
Für die Künstlerin dienen diese kleinen Geschehnisse im Vordergrund als eine Form, Gedanken zu stabilisieren, und als Weg, eigene Erinnerungen zu verewigen (Mosaik – Fragment eines Hauses, an dem die Künstlerin oft vorbeiging) wie auch schwierige Lebensphasen (weißer Reiher, unschuldige Weiblichkeit, die sich gebunden fühlt). Für den Betrachter sind diese Symbole nur intuitiv lesbar und regen zur inneren Imagination an.
Die Bilder ziehen mit ihrem gedämpften Hintergrund, der Aquarelltechnik und der tiefen Tusche die Aufmerksamkeit des zutiefst nostalgischen Wesens in jedem von uns auf sich.
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