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IM BILD / Über die Wiederentdeckung der Unmittelbarkeit / Der Einfluss der Phänomenologie in der bildenden Kunst

Wann
27.4.2022 · 18:00
Wo
DOT. Gallery, Bottova 1, Bratislava
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Über die Wiederentdeckung der Unmittelbarkeit / Der Einfluss der Phänomenologie in der bildenden Kunst

Die Phänomenologie, eine philosophische Strömung und der Schrecken aller Geisteswissenschaftsstudierenden, rückte zu Beginn des 20. Jahrhunderts etwas längst Übersehenes ins Zentrum der Aufmerksamkeit – die unmittelbar erlebte Sinneswelt, die sich vor unseren Augen ausbreitet. Ihr Einfluss reichte in der Vergangenheit über die Grenzen philosophischer Diskurse hinaus und fand unter anderem auch im Bereich der bildenden Kunst Resonanz.

Der Vortrag versucht, die Gründe für die Entstehung dieses spezifischen Denkens, seine grundlegenden gedanklichen Rahmen und Ausgangspunkte zu erläutern, und stellt Werke der bildenden Kunst vor, die sich thematisch mit den zentralen Fragen der Phänomenologie überschneiden. Abschließend deutet er an, worin die Anziehungskraft der Phänomenologie für die zeitgenössische Kunst liegt.

Erik Vilím (*1990) ist Ästhetiker und freiberuflicher Kurator. Von 2017 bis 2019 absolvierte er das Doktoratsstudium am Ústav literárnej a umeleckej komunikácie an der Univerzita Konštantína Filozofa v Nitre. Seine Dissertation trug den Titel Meditatívnosť výrazu vo vizuálnom umení. Bereits während des Studiums begann er, mehrere Einzel- und Gruppenausstellungen vorzubereiten. 2018 war er Co-Kurator (gemeinsam mit Mária Janušová) von #OK XII.

Trienále malého objektu a kresby in Banská Štiavnica. 2019 absolvierte er Residenzaufenthalte in Tbilisi (The State Silk Museum) und in Praha (Fotograf Gallery). Er publiziert regelmäßig in Fachzeitschriften. Seit 2021 ist er Mitglied der slowakischen Sektion der AICA.

Realisiert mit finanzieller Unterstützung von Fond na podporu umenia

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