9. 4. 2022 Brunch mit der Künstlerin / Kristína Mesároš
- Wann
- 9.4.2022 · 12:00
- Wo
- DOT. Gallery, Bottova 1, Bratislava
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Wir laden Sie herzlich ein zu
Brunch mit der Künstlerin - Kristína Mesároš
Eine Veranstaltung, bei der wir bei einem Beisammensein und gutem Kaffee das Schaffen zeitgenössischer slowakischer Künstlerinnen und Künstler näherbringen. Mit einer informellen Präsentation und Diskussion vermitteln wir alles, was Sie über zeitgenössische Kunst wissen müssen. Teil der Präsentation wird auch eine Ausstellung der neuesten, bisher nicht präsentierten Werke der Künstlerin sein.
Wann: Samstag, 9.4. um 12:00
Wo: Jurkovičova tepláreň, Bottova 1, Bratislava
Veranstaltung
Preis des Brunchs: 25 eur
Wir bitten um Anmeldung per E-Mail: info@dotgallery.sk
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MENÜ
Begrüßungsdrink Prosecco Brut
Kaffee nach eigener Wahl (Espresso, Doppio, Cappuccino, Caffe Latte, Flat White)
Limonade Ananas / Minze
Guacamole mit Gemüse (Karotten- und Selleriestangen)
Bruschetta mit Salsa – Tomaten, Schalotte, Koriander
Brötchen mit Schinken, Käse und Gemüse
Tortillas mit Flanksteak, Rucola, Gorgonzola, Cherrytomaten
Tortillas gefüllt mit Hummus, gerösteter Paprika, Karotte und Römersalat
Nachos mit Käsesoße
Mini-Waffeln mit Obst
Obstschale (Trauben, Apfel, Banane)
Preis des Brunchs: 25 eur
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Kristína Mésároš (*1981)
Sie studierte Grafik im Atelier von Vojtěch Kolenčík an der Bratislavská VŠVU. Sie gehört zu einer markanten Strömung zeitgenössischer junger Malerinnen und Maler, deren Schaffen sich durch einen starken, unabhängigen und authentischen Ausdruck entfaltet. Als ausgebildete Grafikerin fand Kristína den Weg zur Malerei selbst. Ihre Inspiration sind exotische Orte ferner Länder, historische Fotografien oder Fotografien, die die Banalitäten des Alltags festhalten.
Die Bilder von Kristína Mésároš sind eine introvertierte Aussage, ein Mittel, Erlebtes neu zu erzählen, und ein persönliches Tagebuch. Durch banale Gegenstände und Tiere schafft sie ein eigenes Zeichensystem, legt damit eine reiche innere Welt offen und enthüllt persönliche Geschichten, in denen sich so mancher Betrachter wiederfindet.
Wall (Mauer der Erfahrungen, die jeder von uns überklettern muss), Mosaik, Zelt, Häuschen, Kanu … Motive alltäglicher Objekte, die in ihrem Schaffen stets wiederkehren oder zu denen sie in verschiedenen Variationen zurückkehrt. Sie sind Träger immanenter Bedeutungen, die als Anhaltspunkte dienen, als Verewigung eines Moments, als Festhalten eines Augenblicks. Die Unfassbarkeit der Zeit, eine Größe, die in den Werken der Künstlerin eine große Variable ist.
Für sie ist das ein Paradox – die einzige unbeständige Sache, die stets existiert – und wird zu ihrer eigenen metaphysischen Untersuchung (weißer Reiher – die Zerbrechlichkeit des Lebens, in dem alles auf dünnem Eis steht).
Für die Künstlerin dienen diese kleinen Geschehnisse im Vordergrund als eine Form, Gedanken zu stabilisieren, und als Weg, eigene Erinnerungen zu verewigen (Mosaik – Fragment eines Hauses, an dem die Künstlerin oft vorbeiging) sowie anspruchsvolle Lebensphasen (weißer Reiher, unschuldige Weiblichkeit, die sich gebunden fühlt). Für den Betrachter sind diese Symbole nur intuitiv lesbar und regen die innere Imagination an.
Mit ihrem gedämpften Hintergrund, der Aquarelltechnik und tiefer Tusche lenken die Bilder die Aufmerksamkeit auf die wesenhaft nostalgische Essenz eines jeden von uns.
Aus öffentlichen Mitteln gefördert durch den Fond na podporu umenia
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