17. 12. ARTTALK / Was sind die Herausforderungen regionaler Galerien?
- Wann
- 17.12.2022 · 17:12
- Wo
- DOT. Gallery, Bottova 1, Bratislava
Eintritt frei
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ARTTALK / Was sind die Herausforderungen regionaler Galerien?
17.12.2022, Samstag um 18:00 Uhr.
Moderation: Jana Babušiaková
Gäste: Richard Gregor, Roman Popelár
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Galerien finden sich zum Glück nicht nur in der Hauptstadt. In jedem Kreis gibt es regionale und städtische Galerien, die zahlreiche für die Öffentlichkeit mehr oder weniger sichtbare Aufgaben erfüllen. Sie sind wissenschaftlich-forschende und kulturell-bildende Einrichtungen und verwalten, bauen und präsentieren zugleich den Sammlungsbestand. Die aktuellen Herausforderungen regionaler Galerien sind sehr vielfältig, und in vielem unterscheiden sich ihre Situation und ihre Position.
Worin sind Stellung und Funktionsweise regionaler Galerien gegenüber anderen spezifisch, welche Faktoren beeinflussen ihre Funktionsweise und welche Rolle spielen sie (nicht nur) an ihrem Wirkungsort? Und wie wünschen wir sie uns im 21. Jahrhundert?
Richard Gregor studierte an der Trnavská univerzita und an der Karlova univerzita v Prahe. Er arbeitete als Chefkurator der Nitrianska galéria und der Galéria mesta Bratislavy, lehrte an der Katedra teórie a dejín umenia Akadémie umení v Banskej Bystrici und war unabhängiger Experte für Galeriefragen des Ministerstvo kultúry SR. Er ist Kurator von mehr als fünfzig Ausstellungen im In- und Ausland sowie Autor von Rezensionen und Studien. Er gründete die Zeitschriften Dart (1999) und Jazdec (2009), initiierte unter anderem das Stipendium Radislava Matuštíka für junge Kurator:innen (2003) und das Webarchiv www.artdispecing.sk(2011), das heute die größte Quelle der Oral History im Bereich der visuellen Kunst in der Slowakei ist. Er war Vorsitzender der Rada galérií Slovenska, Vizepräsident der Slovenská sekcia Medzinárodnej asociácie kritikov AICA und gelegentliches Mitglied der College Art Association. Auf seine Initiative hin wurde die Galéria Cypriána Majerníka v Bratislave in den Jahren 2008-2014 vorübergehend wiedereröffnet (ursprünglich gegründet 1957).
2014 war er kommissarischer Direktor und bis 2016 Chefkurator des Dom umenia/Kunsthalle Bratislava. 2015 organisierte er die internationale Konferenz Môžeme hovoriť o Bratislavskom Konceptualizme? (Tagungsband veröffentlicht 2022). Von 2016 bis 2021 war er Doktorand an der Trnavská univerzita. 2017 erhielt er ein Stipendium des Clark Art Institute, Williamstown (MA, USA).
Ein Jahr lang arbeitete er als Kurator in der Krajská galéria výtvarného umenia v Zlíne (ČR) und leitet seit Juni 2019 die Liptovská galéria Petra Michala Bohúňa v Liptovskom Mikuláši.
Roman Popelár studierte Geschichte der Kunst und Kultur an der Fakulta humanistiky Trnavskej univerzity (1999). Ab 2000 arbeitete er zunächst bei den Ružinovské kultúrne zariadenia, 2004 kurz im Verlag Archpress (später Eurostav, s.r.o.). Vom Frühjahr 2005 bis
Dezember 2008 leitete er die Galéria MEDIUM in Bratislava. In den Jahren 2013-19 war er zunächst externer, später interner Kurator der Galéria Jána Koniarka v Trnave. Seit Mai 2019 ist er Direktor der Záhorská galéria Jána Mudrocha v Senici. In den Jahren 1998 – 2002 veröffentlichte er regelmäßig in der Wochenzeitung MOSTY und der Tageszeitung SME, später gelegentlich in der Zeitschrift Domino Fórum. Seit 2001 präsentiert er eigene kuratorische Projekte in Galerien in der Slowakei, in Österreich, Polen und Deutschland.
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